Magnetohydrodynamik

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Die MHD beschreibt das Verhalten von elektrisch leitenden Fluiden unter Einfluss magnetischer Felder.

Es lässt sich an einem interessanten und in Schule eher unbekannten Phänomen die Entstehung und Wirkung der Lorentzkraft thematisieren - es muss ja nicht immer die Leiterschaukel sein.

MHD-Antriebe waren eine Zeit lang für Wasserfahrzeuge interessant, da für den Antrieb keine beweglichen Teile notwendig waren und somit kein Verschleiß auftratt. Der niedrige Wirkungsgrad hat die Anwendung bisher auf Prototypen beschränkt. Japan erprobte den Antrieb in der "Yamato" und die USA untersuchten den Einsatz bereits Mitte der 1960er Jahre in U-Bootantrieben.

Prinzip

Bildquelle: Leifi

MHD-Prototyp für den Unterricht

Einsatz des Prototyp (flv Video)

MHD Video

Das Video lässt sich z.B. mit dem VLC-Player abspielen.

Fazit

Der ursprünglich angedachte 9V-Block erwies sich als nicht ausreichende Energiequelle, so dass sich durch Netzteile bei 25V und ca. 2A ein gut beobachtbarer Effekt einstellte. Die Hinzugabe von NaCl (Kochsalz) verstärkt das Phänomen, führt aber auch zu Nachteilen (Gasabsonderung, chemische Prozesse an den Lötverbindungen, Ablagerungen auf Elektroden, etc.)

(März 2011)

A|bi|li|ty

Ability (lat.-fr.-engl.): (Psychol.) die durch Veranlagung oder Schulung bedingte Fähigkeit des menschen, Leistung hervorzubringen.